Versicherungsschutz

Versicherung

Unfallversicherungsschutz besteht immer, wenn zwischen Unternehmen und Arbeitnehmer (Praktikant/ Auszubildender) ein Vertrag geschlossen wurde.
Ein Versicherungsschutz besteht vom ersten Arbeitstag an unabhängig davon, ob und in welcher Höhe ein Arbeitsentgelt gezahlt wird.
Das Unternehmen hat den Arbeitnehmer/ Praktikanten/ Auszubildenden bei dem für ihn zuständigen Unfallversicherungsträger zu melden.
Teilnehmer an Maßnahmen der Arbeitsagentur sind über den jeweiligen Maßnahmenträger versichert.

Sozialversicherung

Mit dem Start der Beschäftigung sind die Flüchtlinge automatisch sozialversichert, das heißt sie sind Mitglied in der Arbeitslosen-, Renten-, Unfall- und Pflegeversicherung. Mit der Anmeldung der Beschäftigung bei der Krankenkasse erhalten die Flüchtlinge eine Sozialversicherungsnummer und eine Mitgliedsbescheinigung für den Arbeitgeber. Damit ist auch der Leistungsanspruch gegenüber dem jeweiligen Versicherungsträger begründet.

Haftpflichtversicherung

Derzeit existiert noch keine übergreifende Regelung zwischen den Versicherungskonzernen zum Abschluss von privaten Versicherungen für Flüchtlinge.
Bei Haftpflichtversicherungen gibt es diese Varianten: Zum einen bieten Versicherer den Kommunen Sammel- oder Gruppenversicherungen an, die dort lebende Flüchtlinge haftpflichtversichern. Unternehmen müssten sich bei ihren Kommunen erkundigen, ob es solche Verträge gibt. Zum anderen können Flüchtlinge auch als Privatperson eine Haftpflichtversicherung anfragen und werden in der Regel auch versichert.